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Impressionen vom Kindersommer
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Die restlichen 50 km bis Kaliningrad haben wir am folgenden Morgen recht schnell abgespult und gönnen uns wieder unsere bewährte Taxi-Stadtrundfahrt.

Leider können wir uns mit diesem Taxi-Fahrer nur recht unzureichend verständigen, haben aber Grund-Informationen aus dem Reiseführer und können bei der Rundfahrt bei manchen Gebäuden erahnen, wie prächtig diese Stadt einmal gewesen sein muss. Leider wird nichts renoviert oder wieder aufgebaut, sondern man stellte viele wuchtige und hässliche Glas- und Beton-Klötze in die Straßen.

Ein schönes Erlebnis ist dann das Kasachen-Restaurant, das wir mittags besuchen. Die Salat-Theke und die Original kasachischen Schaschliks schmecken zusammen mit dem servierten Tee wirklich sehr gut. Lediglich der dominierende Ingwer trübt unsere kulinarischen Freuden ein wenig. Noch am Nachmittag machen wir uns wieder auf die Strecke, erreichen auch sehr zügig die polnische Grenze und kommen schneller als gedacht in Danzig an. Hier müssen wir etliche Hotels abklappern, bis wir endlich zumindest den Hinweis auf ein freies Hotel-Zimmer bekommen. Nachdem wir das Hotel trotz intensiver Suche nicht finden können, engagieren wir ein vor uns fahrendes Taxi, das uns dorthin lotst. Wir finden uns in einem recht guten Haus direkt an der Ostsee wieder, leider weit außerhalb der Stadt. Wir werden allerdings an der Strandpromenade mit einem tollen Fisch-Restaurant entschädigt.

Die Besichtigung dieser berühmten Stadt am nächsten Vormittag ist eines der high-lights unserer Tour. Die Stadt, die ja auch überwiegend im Krieg zerstört worden war, ist so toll wieder aufgebaut worden, dass man mit größtem Respekt diese wunderschönen Häuser betrachtet und besichtigt. Natürlich üben auch die vielen Bernstein-Läden ihre Anziehungskraft aus und so gebe ich manchen Schein ungeplant aus.

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